Hipper Hafer

Milch und Milchprodukte gehören bei einer Blutanalyse mit dem EssSense-Konzept zu den häufig getesteten IgG-Auffälligkeiten. Auf dem Markt gibt es leckere und gesunde Alternativen aus Pflanzen.

Haben die betroffenen KonsumentInnen früher oftmals nur zu Sojaprodukten greifen können, so sind die Regale in den Supermärkten heute prall gefüllt mit pflanzlichen Alternativen: Mandel-, Getreide-, Reis- und Haferdrinks zum Beispiel.

Ein Exportschlager aus Schweden ist Oatly mit seiner Milchalternative auf Haferbasis. Der weltweit größte Hersteller hat den Hafer nicht nur aus der etwas angestaubten Bioecke geholt, sondern ihn zu einem schmackhaften, nachhaltigen und erfolgreichen Pflanzendrink gepuscht: „Die Nahrungsmittelindustrie hat sich zu lange auf Gewinnmaximierung fokussiert. Wir wollen das Bewusstsein für Gesundheit und Nachhaltigkeit schärfen“, beschreibt Tobias Goj, General Manager bei der Oatly Germany GmbH die Unternehmensphilosophie und ergänzt die Vorteile der Pflanzenkraft für Kaffee-LiebhaberInnen: „Wir wussten, dass es hier einen hohen Bedarf bei den Konsumenten gibt nach einer Milchalternative, die in Kaffee mindestens genauso gut funktioniert wie Kuhmilch. Deshalb haben wir unsere Barista Edition gemeinsam mit schwedischen Top-Baristas entwickelt, um genau die gewünschten Eigenschaften herausarbeiten zu können.“

Und dabei bietet zum Beispiel der Haferdrink nicht nur gesundheitliche und geschmackliche Vorteile bei einer Kuhmilch-Unverträglichkeit. Mit dem großen Angebot an pflanzlichen Produkten kann jeder seinen Klimafußabdruck etwas verkleinern, denn bei der Produktion fallen weitaus weniger Treibhausgase an und eine Massentierhaltung weg. Denn nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, der FAO, stammen schließlich 14,5 Prozent aller Emissionen aus der Fleisch- und Milchindustrie.

Quelle: www.zukunftsinstitut.de/artikel/hafer-statt-milch-oder-wie-man-den-zeitgeist-trifft/, Stand 17.03.2021