Gesundes Essen unter Corona noch wichtiger

Für einen großen Teil der Bevölkerung hat sich das Ernährungsverhalten unter Corona zum Positiven geändert: Es wird bewusster und abwechslungsreicher eingekauft, oftmals landen frische und regionale Bioprodukte im Einkaufskorb.

Und: Viele möchten auch nach der Corona-Krise das verbesserte Essverhalten beibehalten. Selberkochen macht einfach richtig Spaß und ist genussvoller und leckerer Zeitvertreib. Leider hat Corona aber auch 27 Prozent der Bevölkerung ein sattes Plus auf der Waage beschert. Weniger Sport, mehr Fertigprodukte und das geliebte Naschwerk können Ursachen dafür sein.

Der Ernährungsreport 2020 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft liefert interessante Zahlen zur Ernährung in der Corona-Krise:

30 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in der Corona-Krise mehr kochen.
28 Prozent der Befragten essen häufiger gemeinsam.
98 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass es schmeckt.
90 Prozent der Befragten sagen: Das Essen muss gesund sein

Dabei herrscht Vielfalt auf den Tellern: Gemüse und Obst sind bei 70 Prozent der Befragten täglicher Spitzenreiter. Milchprodukte werden von 64 Prozent täglich konsumiert. Der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren ist rückläufig und liegt bei 26 Prozent.

Das Fazit: Gesundes Essen ist unter Corona in vielerlei Hinsicht noch wichtiger geworden. Viele Menschen achten schon beim Einkauf auf eine gute und nachhaltige Lebensmittelauswahl und kochen mit viel Hingabe und Energie. Damit erhöht sich auch die Bereitschaft, die notwendige Eigenverantwortung und Begeisterung für eine Ernährungsumstellung mit dem EssSense-Konzept aufzubringen.

Quelle: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/091-ernaehrungsreport2020.html,  Stand 19.03.2021