Hartnäckig: das Bauchfett beim Intervallfasten

Ob 5:2 oder 16:8 – Intervallfasten liegt voll im Ernährungstrend. Das Fasten mit Blick auf die Uhr soll beim Abnehmen helfen und sich positiv auf die Gesundheit auswirken, indem es zum Beispiel den Stoffwechsel entlastet, das Cholesterin positiv beeinflusst und körpereigene Recyclingprozesse fördert.

Aber: Ausgerechnet die besonders ungesunden und für viele auch eher lästigen Fettpolster am Bauch sollen laut einer Studie der Universität von Sydney als Gegenreaktion auf das Intervallfasten so gar nicht verschwinden wollen und sogar auf „Wachstumskurs“ gehen.

Indizien dafür haben Forscher jetzt bei Proteinanalysen des Fettgewebes von intervallfastenden Mäusen gefunden. Während beim Unterhautfett der Fettabbau angekurbelt wurde, fuhr das Bauchfett die Produktion sogar hoch und steuerte aktiv gegen. „Das viszerale Fett kann sich offenbar an wiederholte Fastenzeiten anpassen und seinen Energievorrat schützen“, erklärt Studienleiter Mark Larance von der Universität Sydney und fügt hinzu: „Diese Art der Anpassung könnte der Grund sein, warum das Bauchfett selbst bei längeren Diätperioden dem Abnehmen hartnäckig widerstehen kann.“

Vielleicht gefallen der Gesundheit, dem Körper und den ungeliebten Fettzellen eine auf Dauer angepasste Ernährung einfach besser?

Quelle: https://www.scinexx.de/news/medizin/intervallfasten-bauchfett-bleibt-hartnaeckig/, Stand: 18.03.2021